Wolgadeutschland

Die Ritter der Wolga

Wolgadeutschland

Das Volk

Wolgadeutsche (wd: Wolgataitshe/ru: Volganemce) sind Nachkommen germanischer Einwanderer, die im Russischen Reich unter der Regierung Katharinas der Großen an der unteren Wolga ansässig wurden. Das Volk ist für ihre Disziplin, Sorgfalt und für ihre geschicktes Handeln bekannt. Das wolgadeutsche Volk verbesserte die russische Landwirtschaft stark und konnte nie besiegt werden. Trotz aller Verfolgungen, Kriege, Deportationen, etc. bleibt das Volk am Leben und stirbt nicht aus. Auch war das Volk reich an Wissen und Durchsetzungskraft. Die Wolgadeutschen zudem vergleichbar mit Kaukasiendeutschen, Sibiriendeutschen oder Schwarzmeerdeutschen. 

Kultur

Die wolgadeutsche Kultur gleicht von französischen Ähnlichkeiten, bis zu türkischen Anzeichen. Obwohl das Volk germanischem Ursprungs ist, adoptierte es viele Traditionen an der Wolga. Russischer Aberglaube und russische Tradition erreichte die Wolgadeutschen auch erfolgreich. Auch Kleidung und die Mentalitäten unterscheiden sich bei zentraleuropäischen Deutschen und Wolgadeutschen sehr stark.  

Religion

Die wolgadeutsche Glaubensart ist der Christentum. Wolgadeutsche sind hauptsächlich evangelisch, jedoch gibt es auch viele Katholiken und Orthodoxe. Muslimische Wolgadeutsche sind auch relevant. Die Wolgadeutschen werden auch als "Russlandmennoniten" bezeichnet.

Geografie

Die Autonome Sozialistische Sowjetrepublik der Wolgadeutschen wurde am 28. August 1941 aufgrund von Beschuldigungen, mit dem 3. Reich zusammenzuarbeiten aufgelöst. 

Die wolgadeutschen Grenzen im Jahre 2025
Die wolgadeutschen Grenzen im Jahre 2025
Population der Wolgadeutschen
Population der Wolgadeutschen

Geschichte

Die wolgadeutsche Geschichte begann am Ende des 18. Jahrhunderts als die Zarin Katharina die 2. germanische Völker (unteranderem im Heiligen Römischen Reich) nach Russland durch einen Kolonialistenbrief einlud. Sie mussten in der Landwirtschaft helfen, dafür würden sie 10 Jahre keine Steuern zahlen, reichlich Land bekommen und Essen erhalten. Der Großteil besiedelte die Wolga und ab diesem Punkt begann die Geschichte. Jedoch gab es auch Feinde. 

Zu Feinden wurden:

  • Tataren
  • Kosaken
  • Kasachen
  • Udmurten
  • Tschuwaschen
  • Russen
  • Ukrainer
  • Baschkortistaner
  • Maris
  • Mordwinen

die regelmäßig die Dörfer von Wolgadeutschen plünderten. Oft waren es Horden, die den Schmuck oder Reichtum von Wolgadeutschen plünderten. Es gab eine Zeit lang auch Kriege unter den Ländern bis am Anfang des 20. Jahrhunderts mit den Völkern gehandelt und befriedet wurde. Ab dem Zeitpunkt entstanden gute Beziehungen zu Tataren, Russen, Kasachen, Udmurten, Tschuwaschen und Kosaken. 

Mit dem 1. Weltkrieg wurden auch Wolgadeutsche an Fronten der deutschen und österreich-ungarischen geschickt. Einige kämpften auch im Russo-Japan Krieg. Manche Wolgadeutschen, die unter Verdacht standen, wurden nach Sibirien deportiert und durften nicht am Krieg teilnehmen. 

Die russische Revolution, war der Zeitpunkt an dem die Wolgadeutschen alles gaben um Anerkennung und Autonomie zu erlangen. 

Es gab viele Wolgadeutsche die in der weißen Armee angemeldet waren und für das russische Reich kämpften. 

Die meisten Wolgadeutschen kämpften aber lediglich für die Bolschewisten. Der Grund sei versprochene Autonomie. Es wurden wolgadeutsche Spezialeinheiten und weitere Armeen gebildet. Sie kämpften bis zum Ende der russischen Revolution. 

Jedoch gab es zum Zeitraum von 1921-1922 eine starke und große Hungersnot direkt an der Wolga. Die ''Spinne des Hungers'' umfasste die wolgadeutschen Siedlungen. Die Wolgarepublik bekam Einstimmung der Sowjetunion Hilfe aus dem Ausland zu bekommen, darunter half auch Deutschland.

Ende der russischen Revolution bekamen die Wolgadeutschen eine autonome Republik, in der sie eigenständig verwalten konnten. Sie bekamen eine Ältestenrat und konnten diplomatisch mit anderen Ländern verhandeln.

Ab der Gründung der Autonomen Sozialistischen Sowjetrepublik der Wolgadeutschen ging es den Menschen dort sehr gut. Es gab genug zu Essen und Frieden wurde ihnen auch für lange Zeit versprochen. Der russische Bürgerkrieg sei der "letzte große Krieg". 

Bis zum 2. Weltkrieg lebte das Volk friedlich im Gebiet. Während des 2. Weltkriegs, genauer gesagt am 28. August 1941 wurden die Wolgadeutschen nach Zentralasien und Sibirien deportiert. Der Grund sei eine Angst, sich mit den deutschen Besatzern zu verbinden und die sowjetische Regierung zu stürzen. Wolgadeutsche wurden in Arbeitslagern gesteckt und 300.000 starben schon längst auf dem Weg dorthin - die Wolgadeutsche Republik wurde Ende August 1941 vollständig aufgelöst. 

Während des Dienstes in der ''Trudarmee'' (Arbeitsarmee) freundeten sich die Wolgadeutschen mit Tschetschenern an, die wegen ähnlichen Umständen deportiert wurden. So fingen die ersten Fluchtversuche von Tschetschenern und Wolgadeutschen an.  

Nach Ende des Krieges und nach Ende der Arbeitszeit konnten die Wolgadeutschen aber immer noch nicht in ihre Wolgaheimat zurück. Sie wurden beschuldigt, große Spionage und Sabotage zu betreiben und so den Besatzern des 3. Reichs zu helfen. Auch wenn diese Beschuldigungen einen kleinen Zeitraum trugen, war es immer noch eine schwere Zeit für das Volk. Stattdessen zogen viele Wolgadeutsche nach Zentralasien.

Unter den Ländern Kasachstan, Kirgistan und Usbekistan lebten die Wolgadeutschen gut, mussten sich aber mit Identitätskrisen und Hänseleien zufrieden geben. Meistens beklauten die Einheimischen die Wolgadeutschen, denn laut ihnen waren es nur "verräterische Faschisten". In den 1960ern zog die sowjetische Regierung die Beschuldigung zurück, jedoch wurde die Wolgarepublik nicht wieder gegründet. In der Zeit von 1970 durften Wolgadeutsche in ihre deutsche Heimat in Zentraleuropa zurückkehren. Viele Wolgadeutsche wanderten dann auch aus und der Rest blieb oder reiste zurück zum Wolgaland. 

1980 kehrten viele Wolgadeutsche wieder zur Wolga zurück und forderten eine Gründung der Wolgarepublik. Die russische Regierung zeigte zeitwillig auch Verständnis und die deutsche Regierung beführwortete die Gründung, jedoch scheiterte dieser Plan aufgrund der lokalen russischen Einwohner.

 Ab dort wurden die Krisen sichtbarer. Es bildeten sich wolgadeutsche Banden und andere kriminelle Gruppierungen. Verantwortlich dafür war die zu der Zeit herrschende Kriminalität. Auch wurden die Wolgadeutschen von Kasaner-Phänomen getroffen. 

In den 1990ern eskalierte aber die Kriminalität und Korruption so stark, dass viele wieder nach Deutschland zogen. Es gab jedoch Wolgadeutsche Streitkräfte die sich an den Tschetschenien-Kriegen beteiligten. 

Ab den 2020ern siedelten sich wieder viele Wolgadeutsche an die Wolga, aus dem Grund, da sie mit der deutschen Politik unzufrieden und sich ständig mit Identitätskrisen auseinandersetzen müssen. Auch wanderten aber viele wieder nach Kasachstan aus.  

In den 2020ern belebte sich außerdem wieder das Nationalgefühl wieder. Zwar gibt sich der Großteil aller Wolgadeutschen als "Russische Kasachen" aus, dennoch bleiben manche Wolgadeutsche mit einem starken Nationalstolz. So entstanden Ideen, die Republik erneut zu gründen, Russland mit wolgadeutscher Macht zu stürzen und weiteren unrealistischen Vorstellungen. Obwohl der Großteil aller Wolgadeutschen Putins Politik unterstützt, drängen und wünschen sich immer noch viele Wolgadeutsche die ehemalige Republik zurück. 

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